Versichertenkarte und Praxisgebühr

Ihre „Chip-Karte“ der Krankenversicherung ist sozusagen die „Eintrittskarte“ zu den von uns erbrachten Kassenleistungen.
Seit dem 1.1.2004 verlangt der Gesetzgeber nun zusätzlich trotz heftiger, berechtigter Proteste der Ärzteschaft, die Einziehung einer „Praxisgebühr“ in Höhe von 10,00 Euro einmal im Quartal bei einem sogenannten „Erstkontakt“ (auch telefonisch)!

Genauso, wie Sie mit Geld oder Scheckkarte zum Einkaufen gehen,
bringen Sie bitte unbedingt bei jedem ersten Arztbesuch im Quartal Ihre Karte und 10,00 Euro mit (im Notdienst an jedem Behandlungstag)!
Sie erleichtern uns damit wesentlich die ohnehin ausufernde, bürokratische Arbeit und erhalten sofort die gültige Quittung als rechtmäßigen Beleg!

Wichtig: Sollte der Betrag oder die Karte vergessen worden sein, bzw. bei abgelaufenen Karten, kann keinerlei ärztliche Behandlung als Kassenleistung erfolgen, dies ist ebenfalls gesetzlich festgeschrieben (lediglich der theoretische „absolute Notfall“ nach Ermessen des Arztes bleibt hiervon unberührt, hier kann die Gebühr ausnahmsweise nachgereicht werden)!

Bezüglich weiterer Fragen zum Thema „Praxisgebühr“ und Ausnahmeregelungen wenden Sie sich bitte an das kompetente Praxispersonal!

Übrigens: Die 10,00 Euro werden ausnahmslos den Krankenkassen zugeführt und am Quartalsende vom Gesamthonorar des Arztes abgezogen, deshalb ist der Name „Kassengebühr“ statt „Praxisgebühr“ sicherlich angebrachter!
Legt man ferner für den Aufwand der Gebühreneinziehung und des Quittungsausdruckes nur ca. 1 Minute Zeit zugrunde, bedeutet dies für eine durchschnittliche Einzelpraxis zwei volle Arbeitstage für eine Arzthelferin pro Quartal nur für diese Aufgabe!!!
Bitte haben Sie daher Verständnis dafür, dass bei verloren gegangenen Quittungen für einen Zweitausdruck eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 2,50 Euro erhoben werden muss.

 

Privatversicherte

Unsere Praxis rechnet über die privatärztliche Verrechnungsstelle Mediserv ab. Neue Patientinnen/Patienten bitten wir, vor der ersten Behandlung, die Einverständniserklärung auszufüllen.
Eine „Praxisgebühr“ fällt für Privatpatienten nicht an!
Sie sollen grundsätzlich, wie gewohnt, schnellstmöglich zum Wunschtermin behandelt werden!

 

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